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Interessante Neuigkeiten

Mieter müssen sich Ihren Einzug bestätigen lassen -

Bundesmeldegesetz tritt ab 01.11.2015 in Kraft

 

Mit Wirkung zum 1. November 2015 wird die Vermieterbescheinigung (Wohnungsgeberbestätigung) verpflichtend eingeführt. Die gesetzliche Grundlage findet sich in den Vorschriften des neuen Bundesmeldegesetzes (§ 19 BMG / Mitwirkung des Wohnungs-gebers).

 

Nach dem geltenden Bundesmeldegesetz besteht für Mieter die Pflicht, dem Einwohnermeldeamt die aktuelle Wohnadresse mitzuteilen. Im Falle eines Umzugs gilt, dass innerhalb von zwei Wochen die Anmeldung bei der zuständigen Meldebehörde zu erfolgen hat. Bei Wegzug ins Ausland ist die Abmeldung bei der bisherigen Meldebehörde erforderlich. Ab 1. November ist nun zusätzlich der Nachweis der Vermieterbescheinigung zu erbringen.

 

Vermieter (Wohnungsgeber) oder von ihnen beauftragte Immobilienmakler oder Hausverwaltungen sind nun verpflichtet, dem Mieter innerhalb von zwei Wochen den Ein- und Auszug schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift oder elektronisch an die zuständige Einwohnermeldestelle zu bestätigen.

 

Die Bestätigung enthält folgende Angaben:

 

       Name und Anschrift des Vermieters

       Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugs- bzw. Auszugsdatum

       Anschrift der Wohnung

       Namen der meldepflichtigen Personen

 

Diese Bestätigung bezieht sich auch auf Untervermietungen.

 

Eine fehlende Vermieterbescheinigung kann mit einem Bußgeld bis zu 1.000 € belegt werden. Es ist verboten, einer Person eine Wohnungsanschrift für eine Anmeldung anzubieten, ohne dass ein tatsächlicher Bezug der Wohnung durch den Betreffenden erfolgt oder überhaupt beabsichtigt ist. Verstöße gegen diese Vorschrift können mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 € belegt werden.

 

Der Vermieter hat das Recht, sich bei dem zuständigen Einwohnermeldeamt von der erfolgten An- oder Abmeldung seines Mieters zu überzeugen.

 

Ein Musterformular der Vermieterbescheinigung stellt Ihnen Kaplan & Schneider Immobilienkontor zum Download zur Verfügung.

 

Wohnungsgeberbestaetigung.pdf
PDF-Dokument [48.7 KB]

BESTELLERPRINZIP ab 01.06.2015

 

 

Sehr geehrte Kunden,

 

am 01. Juni 2015 wird das sog. Besteller-Prinzip in Kraft treten – ein Gesetz, das die Bundesregierung im Frühjahr gemeinsam mit der sog. Mietpreisbremse beschlossen hatte mit dem Ziel, Mieter von Wohnimmobilien zukünftig zu schützen.

 

Kern des Prinzips ist es, dass derjenige die Courtage/den Lohn eines Immobilienmaklers bezahlen soll, der einen Vermittlungs-Auftrag vergibt – entweder zur Vermietung oder zur Anmietung einer Wohnimmobilie.

 

Das Besteller-Prinzip bezieht sich somit nur auf zur mietende Wohnimmobilien (Wohnungen und Häsuer) und betrifft nicht die zum Verkauf stehenden Wohnimmobilien oder zum Verkauf oder zur Vermietung stehende Gewerbeimmobilien. Hier werden keine Änderungen stattfinden – der Mieter von Gewerbeimmobilien oder der Käufer von Wohn- und Gewerbeimmobilien trägt die Kosten einer vereinbarten Courtage!

 

Für Sie als Vermieter eines Wohnhauses oder einer Wohnung bedeutet dies: 

Kaplan & Schneider darf ab Juni 2015 von einem potentiellen Mieter/einem Mietinteressenten keine Courtage mehr verlangen, es sei denn, der Mietinteressent hat uns explizit mit der Suche nach einer Wohnimmobilie beauftragt und wir vermitteln ihm eine Immobilie, die vorher noch nicht am Markt oder in unserem Angebot war.

 

Als Mieter bedeutet dies für Sie, dass Sie an Kaplan & Schneider nur dann eine Courtage zahlen, wenn Sie uns beauftragt haben, eine Wohnimmobilie entsprechend Ihrer Vorstellungen und Kriterien zu suchen und wir Ihnen erfolgreich eine Wohnimmobilie vermittelt haben. Zur Erteilung eines Auftrages benötigt Kaplan & Schneider einen von Ihnen unterzeichneten Suchauftrag.

 

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zum Bestellerprinzip haben.

Wir stehen Ihnen gerne auch in Zukunft mit Rat und Sachverstand zru Seite.

 

Unsere Weihnachtsaktion 2014

Rauchmelderpflicht in Hessen

 

Die Rauchmelderpflichten für das Bundesland Hessen sind in der hessischen Bauordnung (HBO) geregelt.

 

Gem. § 13 Brandschutz Punkt 5 müssen in Wohnungen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch schnell erkannt und gemeldet werden kann.

 

Eigentümer von vermieteten Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten.

 

Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern/Mietern, es sei denn, die Eigentümer/Vermieter haben diese Verpflichtung übernommen.

 

Für weitere Informationen erreichen Sie uns unter:

 

Eppstein    06198-34 93 30

 

Bad Soden 06196-524 52 09

 

Mail:info@kaplan-schneider.de

 

Oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

 

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